Politik

Lügen-Vorwürfe nach Stromausfall: Berlins Bürgermeister Wegner kündigt Erklärung an

Lügen-Vorwürfe nach Stromausfall: Berlins Bürgermeister Wegner kündigt Erklärung an
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Berlin – Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner (53, CDU) wird nach BILD-Informationen seine Spitzenkandidatur für die Wahl des Abgeordnetenhauses im September zurückziehen. Er will weiter im Amt bleiben. Das berichtete zuvor auch WELT (gehört wie Bild zu Axel Springer). Er hat eine öffentliche Stellungnahme angekündigt. Er will sich um 15 Uhr in Charlottenburg äußern, wie die Berliner CDU mitteilte. Weitere Details wurden zunächst nicht genannt.

Hintergrund ist eine monatelange Debatte um falsche Angaben Wegners über sein Krisenmanagement nach einem großen Stromausfall im Januar. In der CDU rumort es, weil die Partei in einer Umfrage zuletzt auf 17 Prozent abgerutscht ist. Es gibt Forderungen an Wegner, auf seine Spitzenkandidatur zu verzichten.

Wegner hatte indes an diesem Freitag gleich mehrere öffentliche Auftritte kurzfristig abgesagt – und heizte damit die Spekulationen um die Gründe für seine Abwesenheit an. Schon am Morgen fehlte Wegner bei einem wichtigen Termin im Bundesrat. Stattdessen sprang Finanzsenator Stefan Evers (46, CDU) ein, der schon länger als möglicher Nachfolger gehandelt wird. Nach Informationen des „Tagesspiegel“ hatte Wegner die Aufgabe bereits am Vortag an Evers übertragen. Im Bundesrat sprach dieser zu einem Berliner Antrag zur Verschärfung des Waffenrechts.

Auch eine angekündigte „Dinnerspeech“ am Donnerstagabend beim 75-jährigen Jubiläum der Wiedergründung der Vereinigung der Handelsrichter am Wannsee sagte er kurzfristig ab.

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