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Mordanschlag in Monaco: Jetzt ist die Hauptverdächtige tot!

Mordanschlag in Monaco: Jetzt ist die Hauptverdächtige tot!
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Monaco – Neue Wendung im Krimi um den Bombenanschlag auf den Milliardär Wadym Jermolajew und seine Familie in Monaco. Der Oligarch schwebt weiter in Lebensgefahr, seine Geliebte, die bei dem Anschlag beide Beine verlor, ebenfalls. Jetzt wurde die Hauptverdächtige Anastasia Beresowskaja (39), die nach BILD-Infos in Deutschland lebte, in Kiew aufgefunden – tot! Möglicherweise wurde sie erschossen, wie die „Ukrainska Prawda“ unter Berufung auf Ermittlungskreise meldet.

Die Frau mit dem Schlangen-Tattoo war gesucht, weil sie laut Interpol-Fahndungsfotos am 29. Juni Zugang zu Jermolajews Luxusresidenz in der Grafschaft verschafft haben, dort die Bombe in einem Rucksack platziert und aus sicherer Entfernung gezündet haben soll. Als gegen 21 Uhr die Paketbombe explodierte, riss sie Nasobina beide Beine ab. Sie und Jermolajew sowie ihr gemeinsamer Sohn (13) erlitten zudem schwere Verletzungen durch Splitter und Verbrennungen.

Nach BILD-Informationen lebte Anastasia Beresowskaja in einem Mehrfamilienhaus im Main-Taunus-Kreis (Hessen). Dorthin war sie wegen des Ukraine-Krieges geflüchtet. Am Dienstag durchsuchten deutsche Ermittler auch ihre Wohnung – sie war aber wohl irgendwo zwischen Monaco und Kiew auf der Flucht.

Das Hauptziel des Attentats, Wadym Jermolajew, ist ein Geschäftsmann aus Dnipro (Ost-Ukraine). Er zählt zu den größten Immobilienentwicklern der Stadt, war regelmäßig auf der Forbes-Ukraine-Liste der 100 reichsten Ukrainern vertreten. Im Jahr 2019 gab er seine ukrainische Staatsbürgerschaft zugunsten der zyprischen auf.

2022 geriet er ins Visier der ukrainischen Behörden, wurde sanktioniert. Grund u.a.: Er hatte nach der Annexion der Krim durch Russland im Jahr 2014 weiterhin Krimwein verkauft, so der Verdacht. Seine Familie wird zudem verdächtigt, an einem großangelegten Menschenhandelsring mit betrügerischen Callcentern in Dnipro beteiligt gewesen zu sein.

Laut Medienberichten schließen die monegassischen Behörden „Terrorismus“ als Motiv für den Mordanschlag aus. Stattdessen hat der Generalstaatsanwalt des Fürstentums Ermittlungen wegen versuchten Mordes eingeleitet.

Medienberichten zufolge prüfen die Ermittler in Monaco zudem einen möglichen Zusammenhang mit ukrainischen Sicherheitsdiensten.

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