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Nachfolger steht schon fest: Trainerwechsel bei WM-Teilnehmer perfekt

Nachfolger steht schon fest: Trainerwechsel bei WM-Teilnehmer perfekt
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Es war eine der Szenen bei dieser WM, die sich in den sozialen Netzwerken wie ein Lauffeuer verbreitete. Mexikos Trainer Javier Aguirre (67) griff sich Englands Jude Bellingham für ein kleines Pläuschen während des Achtelfinal-Spiels, angeblich, weil er sich dessen Trikot sichern wollte – ein Geschenk für den Schwiegervater. Ein freundliches Lächeln zum Abschluss, dann rief er Anthony Gordon zu sich, brüllte ihm ein freundliches „Fuck you“ zu – bevor er schelmisch laut auflachte.

Aguirre ist sympathisch, sehr beliebt und war erfolgreich – und ist trotzdem seinen Job als mexikanischer Nationaltrainer los. Wie geplant wird der Wechsel zum 20 Jahre jüngeren Rafael Marquez (47) vollzogen. Der ehemalige Starspieler des FC Barcelona und bisherige Assistenztrainer übernimmt die Nachfolge seines Mentors. Das bestätigte der Verband am Mittwoch. „Die Ernennung von Rafael Marquez ist Teil eines geordneten Übergangs“, hieß es in einer offiziellen Mitteilung.

„Ich sage auf Wiedersehen zum Fußball. Auf Wiedersehen zum Aztekenstadion. Ich gehe mit Stolz“, sagte Aguirre nach der bitteren 2:3-Niederlage gegen England, die den Mexikanern das tränenreiche Aus bescherte. Die WM-Co-Gastgeber hatten lange Zeit in Überzahl gespielt, konnten die Partie nach 0:2- und 1:3-Rückstand trotz drückender Überlegenheit aber nicht mehr drehen.

In der Gruppenphase war die Mannschaft gegen Südafrika, Südkorea und Tschechien ohne Gegentor geblieben und als Sieger der Gruppe A in die K.o.-Runde eingezogen. Auch das Sechzehntelfinale gegen Ecuador gewann Mexiko souverän mit 2:0.

Es war bereits Aguirres dritte Amtszeit als Mexiko-Coach. Schon 2002 und 2010 hatte er „El Tri“ bei einer Weltmeisterschaft angeführt, beide Male war im Achtelfinale Endstation. Im Juli 2024 hatte er das Amt zum dritten Mal übernommen. Zuvor hatte er in seiner langen Trainerlaufbahn unter anderem auch die Nationalmannschaften von Japan und Ägypten betreut.

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