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Spritpreise steigen nach 12 Uhr stark an – Super jetzt bei 2,23 Euro

Spritpreise steigen nach 12 Uhr stark an – Super jetzt bei 2,23 Euro
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Berlin – 12-Uhr-Schock an der Zapfsäule! Die wieder aufgeflammte Nahost-Krise treibt die Spritpreise abermals nach oben. Autofahrer müssen am Mittwochmittag erneut deutlich tiefer in die Tasche greifen. Kaum hatte die Uhr die Mittagsmarke überschritten, zogen die Preise an den Tankstellen kräftig an. Dabei waren Diesel und E10 kurz vor der täglichen Preisrunde sogar noch leicht günstiger geworden.

Innerhalb von Minuten stiegen die Preise um 19 Cent

Wer wenige Minuten vor 12 Uhr tankt, spart deutlich Geld. Wer erst kurz nach Mittag an die Zapfsäule fährt, zahlt spürbar mehr. Das zeigt das Vergleichsportal „Benzinpreis aktuell“. Am Mittwoch kostete ein Liter E10 um 11.50 Uhr noch 1,98 Euro. Um 12.10 Uhr lag der Preis bereits bei 2,17 Euro. Diesel verteuerte sich im selben Zeitraum von 1,91 auf 2,12 Euro je Liter. Superbenzin stieg von 2,04 auf 2,23 Euro. Für Autofahrer macht das einen großen Unterschied: Eine 50-Liter-Tankfüllung E10 kostete kurz vor Mittag rund 99 Euro, 20 Minuten später bereits etwa 108,50 Euro. Das sind fast zehn Euro mehr.

Neue Spannungen am Golf treiben Ölpreise in die Höhe

Der Zeitpunkt der neuen Preisaufschläge ist kein Zufall. Hintergrund sind neue Spannungen im Nahen Osten. Nach Angriffen auf Tanker in der Straße von Hormus haben die USA eine neue Welle von Luftschlägen gegen den Iran gestartet. Gleichzeitig wurden zuvor gelockerte Beschränkungen für iranische Ölexporte wieder verschärft. Anleger fürchten nun neue Störungen bei den weltweiten Öllieferungen. Entsprechend nervös reagierten die Rohstoffmärkte. Die Nordseesorte Brent verteuerte sich zeitweise um bis zu 3,5 Prozent auf 76,75 Dollar je Barrel. Seit Dienstag summiert sich das Plus bereits auf mehr als sechs Prozent. Marktbeobachter warnen, dass eine weitere Eskalation die Ölversorgung über die Straße von Hormus beeinträchtigen könnte – eine der wichtigsten Schifffahrtsrouten für den globalen Ölhandel. Darüber berichtet onvista.de.

Für Autofahrer kommt die Entwicklung zur Unzeit. Viele starten in die Sommerferien oder planen längere Urlaubsfahrten. Zusätzliche Kosten drohen vor allem an Autobahntankstellen. Nach einer bundesweiten ADAC-Auswertung liegen die Preise dort durchschnittlich rund 33 Cent je Liter über dem Niveau von Tankstellen abseits der Fernstraßen. Bei einer 50-Liter-Tankfüllung summiert sich das auf rund 16,50 Euro.

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