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Versuchter Anschlag auf Flydubai-Maschine: Co-Pilot hatte Flugverbot

Versuchter Anschlag auf Flydubai-Maschine: Co-Pilot hatte Flugverbot
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Tel Aviv (Israel) – Er stach auf den Piloten ein, versuchte ein Flugzeug mit 174 Menschen an Bord zum Absturz zu bringen. Der omanische Co-Pilot des Flydubai-Flugs FZ1073 wollte ein Massaker anrichten. Nur dank des unermüdlichen Willens des Piloten und der couragierten Passagiere konnte der Terroranschlag verhindert werden. Jetzt kommt raus: Der Co-Pilot hatte in seiner Heimat Oman ein Flugverbot!

Co-Pilot durfte im Heimatland nicht mehr fliegen

Die Begründung: Der Co-Pilot habe extremistische Ansichten entwickelt. Das berichtete das „Wall Street Journal“. Trotzdem wurde der Mann in den Emiraten von Flydubai eingestellt. Unklar ist bisher, wie gründlich seine Vorgeschichte überprüft wurde.

Laut Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu hatte der Co-Pilot „radikale islamistische Indoktrination“ durchlaufen. US-Präsident Donald Trump (80) sprach von möglichen Verbindungen zu den Mullahs, nannte aber keine Details. Sollte der Iran hinter der Attacke stecken, würde man das Land „sehr hart treffen“, so Trump.

Die Flydubai-Maschine war auf dem Weg von Dubai nach Tel Aviv, als sie massiv an Höhe verlor. Laut der Website Flightradar sackte das Flugzeug innerhalb einer Minute etwa 5000 Meter ab. An Bord waren 174 Passagiere, die meisten von ihnen Israelis. Obwohl ihn der Co-Pilot mit einem Messer angegriffen und schwer verletzt hatte, gelang es dem indischen Chef-Piloten Smit Machchhar (39), die Cockpittür zu öffnen. „Ich lag am Boden, aber ich sagte mir selbst, dass ich mich noch einmal aufraffen muss, um die Cockpittür zu öffnen“, schilderte Machchhar in einem Videoanruf von Indiens Premier Narendra Modi (76) die dramatische Situation.

In der Folge konnten mutige Passagiere den Co-Piloten übermannen und die Maschine vor dem Absturz retten. Chef-Pilot Machchhar erholt sich derzeit in Dubai von seinen Verletzungen. „Ich kämpfte um mein Leben. Irgendwann wurde mir klar: Wenn ich nicht wieder aufstehe, dann werden die Passagiere ihr Leben verlieren.“ Israels Regierungschef Netanjahu nannte Machchhar einen „wahren Helden“.

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